Marketing Social Media

ABOUT LAST NIGHT: DIE ZWEI WEBS

By on April 17, 2010

Zum ersten Mal in der Geschichte des Social Web bzw. des gesamten Internets existieren zwei Webs parallel nebeneinander. Auf der einen Seite gibt es das Desktop- bzw. 13-Zoll-Web und auf der anderen Seite entstand im Zuge des iPhone-Booms das 3,5 Zoll-Web bzw. das App-Web.

Während das 13-Zoll-Web für unsere Desktop- und Notebook-Displays optimiert ist und auf die Eingabe mit Mauszeiger reagiert, ist das 3,5-Zoll Web auf die Eingabe durch Berührungen optimiert. Über 400.000 mobile Seiten zählt z.B. die britische Suchmaschine Taptu.com. An dieser schon recht beeindruckenden Zahl sieht man deutlich, dass das App-Web ein sehr stabiler Trend auch in 2011 und 2012 sein wird.

Apple hat die Nase vorn

Im 3,5-Zoll-Web orientieren sich die meisten Entwickler noch am Betriebssystem iOS von Apple und portieren erst später erfolgreiche Apps auf Android, Symbian oder Windows Mobile 7. Apple versteht es hierbei seine Stellung im mobilen Internet weiter zu festigen. Durch den kürzlichen Launch von iAd in den USA und Teilen Europas hat der Computerkonzern aus Cupertino seine Position im mobilen Web weiter ausgebaut.

Das Internet als Tagesbegleitmedium

Die mobile Webseite und die iPhone Anwendung sind inzwischen so alltäglich, dass sie für die Unternehmenskommunikation ein unverzichtbares Element für das tägliche Business ist. Nicht das Angebot des Unternehmens bestimmt hier die Technologie, sondern das Nutzungsverhalten der Konsumenten. Diese User werden mehr und mehr zu Zwischenzeitnutzern und verwenden iPhone-Apps wie ein Tagesbegleitmedium – das Netz immer dabei, immer griffbereit.

Irgendwas ist dran an den Apps

Apps werden zum Teil der Nutzererfahrung, die das iPhone bietet. Ihr Anteil an der mobilen Mediennutzung wird in Zukunft auch weiter ansteigen. So wie sich Menschen mobil Zeit nehmen ihre Mails zu lesen, werden Menschen Software nutzen, die ihnen unterwegs einen Mehrwert bieten. Es wird erkennbar, dass es immer wichtiger für die Unternehmenskommunikation wird, auch die mobilen Zeitkonten von Kunden, Konsumenten, Bloggern und Journalisten anzuzapfen. Eine Smartphone-App zu haben, wird für viele Unternehmen daher zum normalen Bestandteil im Marketing- und Kommunikationsmix. Durch ihre Interaktivität, die Interaktion mit ihrer Situation und Umwelt (GPS, Handycam) haben Apps evtl. sogar das Zeug dazu den 13-Zoll-Webseiten den Rang abzulaufen.

Die Super-Apps

Wenn die Monetarisierung des 3,5-Zoll-Webs eine Zukunft haben soll, muss die Entwicklung von neuartigen Super-Apps voranschreiten.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Guardian-App. Diese App war und ist in Europa einer der ersten Beispiele für eine Super-App. Die App, die 2,99 Euro kostet, führte die Download-Charts lange an und brachte dem Verlagshaus Einnahmen in Höhe von 285.000 Euro ein. Darin zeig sich: Wer dem User einen wirklichen Mehrwert bietet, muss nicht zwangsläufig die App finanzieren, sondern bekommt diese sogar vom Kunden selbst finanziert. Der Schlüssel zu einer solch erfolgreichen App liegt in der Gestaltung von individualisierten Projekten mit maschineller bzw. computergestützter Intelligenz. Apps müssen einfach eine emotionale Ebene zwischen Benutzer und Objekt besetzen. Mobile Anwendungen bauen also Beziehungen zwischen der Maschine (Smartphone / Handy) und der Information auf und passen sich der Benutzung durch den User schrittweise an. Auf eine PR- bzw. Presse-App bezogen, kann dies z.B. heißen, dass die Anwendung „weiß“, was der User gerne liest und so dem User individualisierte Inhalte anbietet. Inhalte, die dem Leser nicht interessieren, werden ausgeblendet und so nicht angeboten.

Die neuen Smartphone-Apps werden sicher einen Schritt in die richtige Richtung gehen. Auch hat Apple angekündigt, die beiden Web-Welten wieder zusammenzuführen. Im nächsten Macintosh-Betriebssystem sollen beide Welten ein integraler Bestandteil des Systems werden. Man darf also gespannt sein, was das Jahr 2011 bringt.

Wie immer freuen wir uns über Ihre Kommentare. Was denken Sie über die App-Welt und welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

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MICHAEL MANGER
Mangonia, HE

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