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SUMMER MEMORIES: SEO-WISSEN

By on Oktober 7, 2011

Das Versprechen vieler Dienstleister „Wir bringen Ihre Seite bei Google auf Platz 1!“ galt noch nie als eine ernstzunehmende Aussage. Ganz im Gegenteil: Wer dies versprach, war meist ganz schnell als unseriöses, schwarzes Schaf der Branche geoutet. Doch inzwischen ist selbst in der Theorie dieses Versprechen nicht mehr einzulösen. Die Prämisse lautet: „Auf welchem Bildschirm? Bei welchem Nutzer?“ und das Schlagwort dazu ist die „Individualisierte Suche“.

Die passenden Suchergebnisse

Google möchte seinen Usern immer möglichst passende Suchergebnisse anbieten, daher arbeitet Google daran, die Treffer einer Suchanfrage sehr individuell der Situation und den persönlichen Bedürfnisse des einzelnen Users anzupassen. Diese Entwicklung führt nun dazu, dass die Suchergebnisseite, die so genannte SERP, für einen Suchbegriff immer anders ausfallen kann. Je nachdem wo, wann, durch wen sie abgerufen werden und wonach in der Vergangenheit gesucht wurde, wie die Freunde des Users zu dem Thema aufgestellt sind und über welches Endgerät der User auf Google eingestiegen ist.

Auch die so genannte „Universal Search“ beschäftigt SEO schon seit einigen Monaten. Gemeint ist damit das Vorgehen von Google, dem User nicht nur Webseiten als Treffer anzuzeigen, sondern auch Rankings bei der Bilder- oder Videosuche, Vertriebs-Angebote und natürlich Landkarten. Für PR bzw. Unternehmenskommunikation und das Marketing bedeutet dies, dass ein Unternehmen nicht nur auf eine gute Platzierung z. B. des Newsrooms oder der Corporate Webseite achten, sondern dass ein Unternehmen bzw. eine Marke im Idealfall omnipräsent im Web aufgestellt sein sollte.

Sukzessive ans Ziel

Daher sollte jeder Mitarbeiter im Online-Marketing bzw. der Online-PR die 10 Grundregeln der Suchmaschinenoptimierung nicht nur kennen, sondern diese in die tägliche Arbeit einfließen lassen:

Die 10 Grundregeln der Suchmaschinenplatzierungen bzw. -optimierung

  1. Vermeiden Sie eine bild- und grafiklastige Internetseite. Verwenden Sie Grafikelemente (z.B. auch Flash) nur zum „Pimpen“ der Webpage bzw. um komplexe Sachverhalte bildlich nochmals zu vereinfachen. Kernbotschaften und wichtige Inhalte sollten Sie nicht als Grafikelement setzen, da diese sonst von Google und Co. nur schlecht indexiert werden.
  2. Überlegen Sie sich zunächst, wonach die relevante Teilöffentlichkeit bzw. Zielgruppe sucht. Meist sind es kombinierte Suchanfragen aus mehreren Worten oder gar Sätzen, die zielgenauer und zudem einfacher zu optimieren sind. Verwenden Sie exakt diese Suchanfragen als Wording auf der Webpage
  3. Verwenden Sie im „Header“ aller Seiten der gesamten Webpage die beiden HTML-Elemente „Title“ für den Titel der Seite und „Description“ für die nähere Beschreibung der Webpage. Setzen Sie hier aussagekräftige und jeweils individuelle Texte ein, um die Indexierung durch Google zu erhöhen.
  4. Setzen Sie auf eine klare und aussagekräftige „sprechende“ sowie logische URL-Struktur. Vermeiden Sie ID-lastige oder kryptische URLs. Obwohl Google inzwischen auch CAT-IDs lesen kann, empfiehlt sich doch noch meist (aber nicht immer) die sprechende URL.
  5. Achten Sie auf eine gute interne Verlinkung. Legen Sie sowohl Wert auf Quantität – wichtige Seiten mehrmals intern verlinken – als auch auf Qualität, das heißt, dass sie aussagekräftige Linktexte verwenden sollten.
  6. Strukturieren Sie Ihren Content: Setzen Sie Absätze und verwenden Sie Überschriften sowie Unterüberschriften, die Sie mit „Heading-Tags“ (H1, H2, H3) in HTML kodieren, um so Google die wichtige Textteile zu zeigen.
  7. Vermeiden Sie „Duplicate Content“: Inhalte sollte jeweils nur über eine einzige Standard-URL erreichbar sein. Vermeiden Sie also eine Spiegelung von Content auf unterschiedlichen Seiten.
  8. Legen Sie sowohl eine HTML- als auch eine XML-Sitemap an, um Suchmaschinen gesammelt alle Inhalte und Seiten anzuzeigen. Gerade XML liebt Google und sollte auf keiner Webpage fehlen.
  9. Sammeln Sie im Web so genannte Inbound-Links: Suchmaschinen bewerten externe Verweise z.B. in Blogs oder auf Twitter wie Empfehlungen, darum spielen diese eine sehr wichtige Rolle für das Ranking. Je mehr externe Links von qualifizierten Seiten auf Ihre z.B. Corporate Webpage verlinken, desto besser.
  10. Achten Sie auf die Usability, also die Benutzerfreundlichkeit einer Webpage: Suchmaschinen können nur relevanten Traffic auf Ihre Seite führen – verkaufen bzw. eine Transaktion erzielen, muss stets Ihre Webseite selbst. Hinterfragen Sie darum regelmäßig Benutzerführung und Design und achten Sie auf den Barrierefreiheit der Seite.
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MICHAEL MANGER
Mangonia, HE

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